Mit diesem Artikel wollen wir kurz die diesjährigen Spitzenkandidaten der liberalen Hochschulgruppe vorstellen. Wir haben kurze Interviews geführt um die wichtigsten Informationen heraus zu kristallisieren. Wenn ihr die Kandidaten mal treffen wollt schaut Montag oder Dienstageinfach zwischen Mensa und RW am Stand der LHG vorbei.

Für die Studierendenparlamentsliste tritt Sebastian Schröter auf Platz Eins an.

Für den Hochschulrat ist die Spitzenkandidatin Franziska Seitz und für die Senatsliste Marc Hessel.

Sebastian ist im 2. Semester P&E Student und hat vor seinem Studium ein Auslandsjahr in Uganda gemacht. Zur liberalen Hochschulgruppe hat er gefunden, weil er findet, dass man dasStudium so frei und selbstbestimmt wie möglich gestalten können sollte. Damit einher geht natürlich auch eine höhere Selbstverantwortung aber er meint als Studierende müssen wir uns langsam auf das spätere Berufsleben vorbereiten und auch dort wird von den meisten von uns ein hohes Maß an Selbstständigkeit gefordert werden.

Wir haben gefragt, welcher Punkt aus dem Wahlprogramm für ihn der wichtigste wäre und er konnte sich nicht vollständig entscheiden hat aber geantwortet, dass für ihn vor allem die Punkte, die mit der Digitalisierung und Modernisierung der Uni in Verbindung stehen im Fokus sind. So zum Beispiel das IT Zusatzzertifikat, die Erweiterung des Sprachangebots und die Packstation auf dem Campus.

Zum Sprachangebot sagte er: „Bei der Erweiterung des Sprachangebots wollen wir nicht nur die bestehenden Kontingente erhöhen, sondern uns auch dafür einsetzen, dass man in zukünftig nicht nur „klassische Sprachen“ für Sprachkursmodule belegen kann sondern auch Programmiersprachen. Das mag im ersten Moment vielleicht abstrus klingen, ich bin aber überzeugt, dass für viele Studierende in Ihrem weiteren Lebensweg C++ oder JavaScript genauso wichtig sein können wie Spanisch oder Japanisch.“

Neben der LHG trifft man ihn beim Ultimate Frisbee oder Sonntag Abends im Kraftraum zum Tatort schauen.

Franziska oder einfach Franzi ist auch im 2. Semester studiert aber Jura und ist mit 18 Jahren die jüngste im Spitzenkandidatentrio. Franziska Seitz, 18 Jahre, 2. Semester Jura. Für sie bedeutet liberale Hochschulpolitik diegrößtmögliche Freiheit im Studium anzustreben und sich demnach selbst zu verwirklichen und ausprobieren zu können. Sei es beispielsweise das Technikwissenschaftliche Zusatzstudium- welches eine gute Abwechslung zum Juraalltag bietet, aber auch sonstige Veranstaltungen zu allerlei möglichen Themengebieten. Auch verkürzte An- und Abmeldefristen bei Klausuren und Hausarbeiten erachte ich als besonders wichtig, um einige Beispiele zu nennen.

Auch sie haben wir gefragt, welchen Punkt sie am wichtigsten aus dem aktuellen Wahlprogramm sie am wichtigsten fände. Ihre Antwort lautete ganz klar das IT Zusatzzertifikat. Die IT Zusatzausbildung ist für sie ein ganz persönliches Anliegen. Zum einen, findet sie, sollte jeder die Möglichkeiten haben, Zusatzkenntnisse im Bereich Informatik erwerben zu können, zum anderen fördert es die Vielseitigkeit der Studenten. Das Zertifikat (dass unabhängig von dem eigenen Studienfach erworben werden kann), so wie die LHG es sich vorstellt,zeigt potentiellen Arbeitgebern, dass man sich mit Dingen, welche über das Fach hinausgehen gerne beschäftigt.

Wenn ihr Franzi außerhalb des Wahlkampfes treffen wollt schaut einfach bei den universitären Veranstaltungen und vor allem Diskussionen vorbei oder abends mal im Heimathafen oder der Lamperie.

Marc Hessel ist der dritte und letzte Spitzenkandidat der liberalen Hochschulgruppe.
Er studiert im vierten Semester BWL und hat bereits Erfahrung als StuPa- Mitglied und auch als Sprecherrat für Studienzuschüsse, Bibliothek, Sprachenzentrum und Internationales.

Wir haben ihn gefragt, was liberale Hochschulpolitik für ihn bedeutet und folgende Antwort bekommen: „Für mich ist liberale Hochschulpolitik sich dafür einzusetzen, dass man sein Studium frei einteilen und ohne strikte Vorgaben studieren kann. Studium ist schließlich Studium und damit keine Schule mehr, diese Unterteilung ist für uns als Liberale sehr wichtig.“

Auch Marc sollte uns natürlich erklären welchen Punkt aus dem Wahlprogramm er denn am wichtigsten für sich selber sieht und ganz wie Franzi ist er da bei dem IT- Zusatzzertifikat. Er ist davon überzeugt, dass keiner unserer Studierenden um die Digitalisierung herumkommt und deshalb sollte auch der Rahmen ermöglicht werden, dass gute Voraussetzungen für die Arbeitswelt geschaffen werden auch wenn das Fachstudium vielleicht nicht viel mit Informatik oder Datenverarbeitung zu tun hat.

Marc spielt seit seinem ersten Semester hier mit dem Unisportclub zusammen Fußball also wenn ihr ihn mal sucht, findet ihr ihn entweder im StuPa Büro, auf dem Sportgelände und abends stehen auch bei Marc die Chancen im Heimathafen am besten.